Weltroboterverband vergibt Auszeichnung an Dr.-Ing. Caren Dripke

von Hubert Hunscheidt

Verliehen wird die Auszeichnung vom IFR mit dem Ziel, Frauen mit ihrer Leistung in der Robotikbranche hervorzuheben und ihnen mehr Sichtbarkeit zu verleihen. „Diese Wertschätzung freut mich sehr – nicht nur für mich persönlich, sondern für das gesamte Team der Lorch Schweißtechnik. Die Auszeichnung zeigt, dass wir alle zusammen sehr gute Arbeit leisten. Besonders bemerkenswert finde ich, dass wir die Auszeichnung nicht als Hersteller von Robotern oder als Sondertechnologieentwickler für Roboter erhalten haben, sondern als Integrator mit einem speziellen Branchenthema. Das ist wirklich toll“, so Dripke.

Die Lorch Schweißtechnik, Pionier im Bereich des Inverterschweißens, ist heute auch führend im Bereich Cobot-Schweißen und baut unter der Leitung von Caren Dripke mit der Lorch Cobot Welding World die Funktionen und technischen Möglichkeiten des Schweißcobots stetig aus. Ziel ist es, neben der industriellen Anwendung vor allem auch Handwerks- und mittelständischen Betrieben einen möglichst einfachen Zugang zur Schweißautomatisierung zu ermöglichen. So können auch sie den stetig steigenden Marktanforderungen gerecht werden und dem wachsenden Fachkräftemangel besser entgegentreten.

Fasziniert von Technik und Produktionsabläufen war Caren Dripke von Kindesbeinen an. Geprägt durch handwerkliche Vorbilder im familiären Umfeld studierte sie nach ihrem Abitur zunächst technische Kybernetik, absolvierte ihren Master in Mechatronik und schloss 2021 ihre Promotion in den Ingenieurwissenschaften mit summa cum laude ab. Seit 2021 ist sie Abteilungsleiterin für die Entwicklung von Robotik-, Industrierobotik- und Cobotlösungen bei der Lorch Schweißtechnik GmbH und seit 2024 Mitglied der Geschäftsleitung.

Mit ihrer Arbeit will Caren Dripke auch zeigen, dass Frauen im Bereich Technik nichts Ungewöhnliches sein müssen und in Führungspositionen genauso erfolgreich sein können wie ihre männlichen Kollegen: „Schweißen ist, mehr noch als die Robotik, ein sehr männerdominiertes Feld. Leider gibt es nur wenige sichtbare weibliche Talente und Vorbilder, was die Vorstellung verstärkt, dies sei kein Beruf für Frauen. Ich bin froh, eines der Beispiele zu sein, die das Gegenteil beweisen – mit viel Leidenschaft für das, was ich tue, mit wirklich positivem und unterstützendem Feedback aus meinem Umfeld und mit einem erfolgreichen Produkt. Ich bin mir sehr sicher, dass wir alle von mehr weiblichen Talenten profitieren können, sei es in den Bereichen Technik, Robotik oder Schweißen.“

Die IFR (International Federation of Robotics) wurde 1987 als Non-Profit-Organisation gegründet und verbindet die Welt der Robotik rund um den Globus. Seit 2024 zeichnet der Verband jährlich zehn Frauen mit dem IFR Award „IFR's 10 Women Shaping the Future of Robotics in 2025“ aus. Zu den Auswahlkriterien gehören Beiträge und Errungenschaften auf dem Gebiet der Robotik, die die Branche vorantreiben, sowie Aktivitäten zur Ermutigung junger Frauen, sich für eine Karriere in MINT-Fächern oder in der Robotik zu entscheiden.

„Wir sind sehr glücklich, mit Caren Dripke eine Preisträgerin in unseren Reihen zu haben. Es ist eine Bestätigung unserer team- und mitarbeiterzentrierten Unternehmenskultur. Die Auszeichnung ist ein Beispiel für die hohe Innovationskraft von Lorch, die ihresgleichen sucht und maßgeblich durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorangetrieben wird“, freut sich Jens Gauder, Geschäftsführer der Lorch Schweißtechnik, über die Auszeichnung für Caren Dripke.

Bildtext 1: Gehört zu den „10 Frauen, die die Zukunft der Robotik gestalten in 2025“: Dr.-Ing. Caren Dripke, Leitung Entwicklung Robotik und seit Februar 2024 Mitglied der Geschäftsleitung der Lorch Schweißtechnik GmbH.
Bildtext 2: Neueste Technologien der Lorch Cobot Welding World wie TouchSense, SeamTracking und SeamPilot vereinfachen das Cobot-Schweißen weiter und sorgen für noch größere Effizienz.

Quelle und Foto: Lorch Schweißtechnik GmbH

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