Spezialist für Präzisionsstahlrohre baut neues Rohrwerk
von Hubert Hunscheidt

Die Bauarbeiten für die neue Halle starteten Anfang April 2024. Im neuen Hallenkomplex werden zwei hochautomatisierte Rohrschweißlinien und vollautomatisierte Vormaterial- und Fertigwarenlager installiert. Die Bauphase begann mit den Aushubarbeiten für das neue Rohrwerk: 72.000 m³ Erdmaterial wurden abgebaut, um auf das Niveau des Bestandswerkes zu kommen. Aufgrund des Niveauunterschiedes zum Nachbargrundstück musste eine sieben Meter hohe Pfahlstützmauer zur Absicherung errichtet werden. Im August 2024 startete der Hallenbau mit einer Fläche von 8.860 m² – dafür benötigte man unter anderem 100 Betonfertigteilstützen. Zur klimaneutralen Beheizung des Gebäudes wurden Erdwärmesonden mit einer Gesamtlänge von ca. 5.000 Metern in die Tiefe gebohrt. Inzwischen sind die gesamten Dach- und Fassadenarbeiten abgeschlossen. Im Februar 2025 werden die letzten Betonierarbeiten durchgeführt. Danach erfolgt die Installation der Haustechnik und der Heizung. Ab Mitte März 2025 sollen die Kräne und Maschinen zur Montage angeliefert werden.
„Dies sind nur einige Zahlen, die wir zum Bau nennen können“, äußerte WMT-Geschäftsführer Georg Wildauer während der Feierlichkeiten. „Mit etwas Stolz und Dankbarkeit können wir aktuell festhalten, dass wir sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan liegen und damit einer Inbetriebnahme im dritten Quartal 2025 nichts im Wege stehen sollte“, so Wildauer abschließend.
Der Spezialist für Präzisionsstahlrohre in Altmünster kann dank dieser Investition künftig nicht nur Rohre, sondern auch komplexe Profilformen herstellen und erweitert sowohl den Abmessungsbereich als auch das Festigkeitsspektrum der Produkte deutlich. Die Logistik- und Produktionsprozesse laufen in einer hochautomatisierten Abfolge, wodurch eine äußerst effiziente Produktionsweise gewährleistet wird. Während der Hochfahrkurve der neuen Profilstraße bleibt die bestehende Rohrschweißline weiter in Betrieb, so dass eine lückenlose Versorgung der Kunden gewährleistet ist.
Quelle und Foto: Wuppermann AG