Nach Milliardenverlust – Rettung durch Kapitalspritze
von Hubert Hunscheidt
Tiefer Fall im Geschäftsjahr 2023
Der Stahlhersteller Swiss Steel hat im vergangenen Geschäftsjahr einen herben Rückschlag erlitten. Der Umsatz sank um fast ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro, die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens tauchte ab.
Kapitalerhöhung zur Rettung des Konzerns
Um den Konzern aus der Schieflage zu bringen, wird nun eine Kapitalerhöhung von mindestens 300 Millionen Euro durchgeführt. Diese ist abgesichert durch Grossaktionär Martin Haefner, der von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells von Swiss Steel überzeugt ist.
Restrukturierung und Stellenabbau
Gleichzeitig treibt Swiss Steel selber die Restrukturierung voran. So wurden sieben Vertriebsgesellschaften in Osteuropa veräussert, ebenso wie die Vertriebseinheit in Chile und die Beteiligung der Gruppe am chinesischen Gemeinschaftsunternehmen Shanghai Xinzhen Precision Metalwork.
Ausblick 2024: Erholung der Märkte erwartet
Das Jahr 2024 wird für Swiss Steel weiterhin herausfordernd bleiben, aber das Unternehmen erwartet eine allmähliche Verbesserung der Erträge im ersten Halbjahr 2024, gefolgt von einer stärkeren zweiten Jahreshälfte.
Quelle und Foto: Swiss Steel Holding AG