Klöckner & Co: Robustes Ergebnis 2024 und strategische Transformation fortgesetzt

von Hubert Hunscheidt

Klöckner & Co hat im Geschäftsjahr 2024 ein robustes operatives Ergebnis (EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten) von 136 Mio. € erzielt. Der Absatz stieg leicht auf 4,5 Mio. Tonnen (2023: 4,2 Mio. Tonnen), während der Umsatz preisbedingt auf 6,6 Mrd. € (2023: 7,0 Mrd. €) zurückging. Ein starker Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 160 Mio. € unterstreicht die finanzielle Stabilität des Unternehmens.

Die Transformation vom klassischen Stahlhändler hin zum Metallverarbeiter wurde erfolgreich vorangetrieben. Bereits 80 % des Umsatzes stammen aus dem Stahl-Service-Center-Geschäft sowie aus der höherwertigen Verarbeitung. Ein zentraler Meilenstein ist der Bau eines neuen Werks zur Aluminiumverarbeitung in den USA, das ab 2026 nachhaltige Leichtbaulösungen für die Automobil- und Energiebranche bieten soll.

Auch im Bereich Digitalisierung und Automatisierung konnte Klöckner & Co bedeutende Fortschritte erzielen. Mit der Weiterentwicklung des Kloeckner Assistant und der Optimierung digitaler Bestellprozesse setzt das Unternehmen seine "Zero Touch"-Strategie um. Zudem hat sich Klöckner & Co als Vorreiter in der nachhaltigen Stahlindustrie positioniert und seine CO2-Reduktionsziele bis 2030 auf 62,5 % erhöht.

Ausblick auf 2025

Für das laufende Jahr erwartet Klöckner & Co eine steigende Nachfrage in Europa und Nordamerika sowie eine deutliche Absatz- und Umsatzsteigerung. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die negativen Preiseffekte aus 2024 nicht wiederholen werden, und prognostiziert einen signifikanten Anstieg des EBITDA sowie einen weiterhin positiven Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Damit bleibt Klöckner & Co auf Erfolgskurs in Richtung nachhaltiges Wachstum und profitabler Transformation.

Quelle und Foto: Klöckner & Co SE

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