EUROMETAL fordert faire Wettbewerbsbedingungen für Europas Stahlsektor

von Hubert Hunscheidt

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat gester den Strategischen Dialog über Stahl ausgerichtet, bei dem führende Vertreter der Branche die Zukunft des europäischen Stahlsektors erörterten. EUROMETAL-Präsident Alexander M. Julius nahm an den Diskussionen teil und stellte sicher, dass die Interessen der Stahlhändler und Servicezentren gehört wurden – insbesondere in Bezug auf die aktuellen Herausforderungen der Branche.

EUROMETAL unterstrich, dass fairer Wettbewerb für die Stahlproduktion von entscheidender Bedeutung bleibt. Gleichzeitig müsse jedoch sichergestellt werden, dass auch die 7,4 Millionen Beschäftigten in der Herstellung von Stahl- und metallbasierten Produkten in der EU von gerechten Rahmenbedingungen profitieren. Dies könne durch die Ausweitung der Schutzmaßnahmen auf Halb- und Fertigprodukte erreicht werden, die derzeit ohne Handelsbarrieren in die EU gelangen. Angesichts Europas Position zwischen den Wirtschaftsmächten USA und China sei es essenziell, die europäische Distribution, Verarbeitung und Fertigung zu stärken, um Innovationen zu fördern und eine nachhaltige industrielle Basis zu sichern.

In einem anschließenden Austausch mit EU-Kommissaren bekräftigte EUROMETAL zudem sein Interesse an einer aktiven Mitarbeit in einer CBAM-Arbeitsgruppe. Diese Initiative soll sicherstellen, dass die neuen Regularien für EU-Unternehmen praktikabel sind und verlässliche Dienstleistungen für die stahlverarbeitende Industrie in der EU gewährleistet werden.

Quelle und Foto: Eurometal

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