Ersatzneubau der Rader Hochbrücke

von Hubert Hunscheidt

Die Rader Hochbrücke überspannt in eindrucksvollen 1.500 Metern Länge den Nord-Ostsee-Kanal und spielt eine zentrale Rolle in der Verkehrsanbindung Richtung Dänemark und Skandinavien. Seit 1972 in Betrieb und aufgrund von Verschleißerscheinungen in den letzten Jahren nur mit erheblichen Einschränkungen befahrbar, wird sie derzeit durch einen Brückenneubau sukzessive ersetzt. Seit Baubeginn in 2023 wird zunächst die östliche Brückenhälfte errichtet. Von 2028 an ist der Neubau der westlichen Brückenhälfte geplant. Das Großprojekt soll voraussichtlich bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

Das eindrucksvolle Bauprojekt entsteht in einer Arbeitsgemeinschaft aus Plauen Stahl Technologie GmbH und ZSB Zwickauer Sonderstahlbau unter der Federführung des Schweizer Bauunternehmens Implenia AG. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein beauftragte die DEGES mit der Planung und Baudurchführung.

Als einer von mehreren Stahllieferanten stellte die Ilsenburger Grobblech für dieses Prestigeprojekt bereits mehrere Tausend Tonnen Qualitätsbleche zur Verfügung. Für die östliche Brückenhälfte, den ersten Bauabschnitt, werden noch weitere Tonnagen Baustahl benötigt. „Wir sind stolz, dass wir mit unseren Grobblechen zum Gelingen dieses für Norddeutschland so wichtigen Infrastrukturprojekts beitragen können.“, resümiert Tony Dachner, Vertriebsleiter für die DACH-Region bei der Ilsenburger Grobblech. „Ein Beitrag, der in dieser Qualität nur aufgrund der langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden Plauen Stahl Technologie GmbH und ZSB Zwickauer Sonderstahlbau möglich ist.“

Quelle und Foto: Salzgitter AG

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